Thomas Oesterle

Wortlaut · Ratgeber · Eigener API-Schlüssel

Dein Schlüssel, deine Kontrolle

Wortlaut kostet nichts und hat keinen eigenen Server. Die Spracherkennung und die Aufbereitung übernimmt ein KI-Anbieter deiner Wahl, mit deinem eigenen API-Schlüssel.

Warum ein eigener Schlüssel?

  • Kein Abo: Der Anbieter rechnet direkt mit dir ab, nur das, was du wirklich nutzt.
  • Kein Umweg: Deine Aufnahme geht während des Diktats direkt von deinem PC zum Anbieter, nicht über einen fremden Server.
  • Freie Wahl: Du entscheidest, welcher Anbieter deine Daten verarbeitet. Richtest du mehrere ein, springt bei einem Ausfall automatisch der nächste ein.

Welche Anbieter gehen?

  • OpenAI: Spracherkennung und Text. Verarbeitung in den USA möglich.
  • Google Gemini: Spracherkennung und Text. Verarbeitung in den USA möglich.
  • Mistral: Spracherkennung und Text. Anbieter mit Sitz in der EU.
  • Anthropic Claude: nur Textaufbereitung, also zusätzlich zu einem Anbieter mit Spracherkennung.
  • oneAI: für Organisationen, in Deutschland gehostet oder auf eigenen Servern. Transparenz: Der Entwickler von Wortlaut arbeitet bei der relyon AG, die oneAI anbietet; Wortlaut selbst ist ein privat entwickeltes, unabhängiges Projekt.

Wie lange ein Anbieter Daten speichert, regeln seine Bedingungen. Bei dienstlicher Nutzung klärst du vorab, welche Anbieter dein Arbeitgeber zulässt.

So richtest du ihn ein

  1. Beim Anbieter ein Konto anlegen, die Abrechnung aktivieren und einen API-Schlüssel erstellen.
  2. In Wortlaut über das Symbol im Infobereich „Meine Schlüssel“ öffnen.
  3. Schlüssel einfügen und „Prüfen und speichern“ wählen. Wortlaut testet jeden eingerichteten Anbieter einmal.

Was kostet das?

Abgerechnet wird nach Nutzung: für die Spracherkennung meist nach Länge der Aufnahme, für die Aufbereitung nach Textmenge. Die aktuellen Preise stehen auf den Preisseiten der Anbieter. Unser Tipp: Leg beim Anbieter ein monatliches Ausgabenlimit fest, dann gibt es keine Überraschung.

So bleibt dein Schlüssel sicher

  • Wortlaut speichert Schlüssel in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung deines Benutzers, nicht in einer Datei.
  • „Alle löschen“ unter „Meine Schlüssel“ entfernt alle gespeicherten Schlüssel auf einmal, etwa bevor du einen PC weitergibst.
  • Gib deinen Schlüssel nie weiter. Bei Verdacht widerrufst du ihn beim Anbieter und legst einen neuen an.

Wortlaut ausprobieren

Kostenlos für Windows 10 und 11, ohne Installation und ohne Adminrechte. Du brauchst nur einen eigenen API-Schlüssel bei OpenAI, Google Gemini, Mistral oder oneAI.

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